Mittwoch ist Pfadi-Tag - das haben wir bereits herausgefunden und es scheint, als ob jedes thailändische Kind dem Verein angehört.
Nach Tha Song Yang führt uns heute der Weg der Burmesischen Grenze entlang mitten durch den Urwald. Farang sind erneut keine mehr in Sicht und Verkehr hat es auf der gut beschaffenen Strasse sehr wenig. Die gewohnten Essenstände an der Strasse werden immer seltener und wir sind froh um unsere mitgebrachten Snacks und genügend Getränke.
Unterwegs treffen wir auf etwas das unsere Vorstellungskraft bei weitem übertrifft. Wenn man bei uns von einem Flüchtlingslager spricht, stellt man sich ein paar provisorisch platzierte Baracken für ca. 100-200 Personen vor. Was wir hier antreffen ist ein vollständig aufgebautes riesiges Dorf mit einer Hütte direkt an die andere gebaut und einer Einwohnerdichte wohl ähnlich wie Singapur. Bewohnt wird dieses ungefähr 2 Kilometer lange und weit in die Hügel reichende Lager von burmesischen Flüchlingen (Karen) und betreut von der UN. Laut Reiseführer sollen dort um die 30000 Leute leben. Auch hörten wir, dass viele gegen ihren Willen zurückgeschickt wurden.
Doch etwas unterernährt und müde erreichen wir, dass für Thai-Verhältnisse äusserst ruhige Dörfchen noch vor der Dämmerung. Wenn man in Thailand überhaupt von einer Dämmerung sprechen kann.
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| Kabelsalat |
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| Karen refugee camp |
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| Abeschaute, abeschaute☺ |
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| Unser Hüttchen |
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